Die Architektur folgt einer offenen Dramaturgie: fließende Räume, transluzente Strukturen, Inseln und Archipele. Jede Zone erzählt eine Geschichte – vom ersten Funken der Neugier über digitale Landschaften und Feldforschung bis ins Labor und zum Thema Neuroscience. Übergänge bleiben bewusst durchlässig. Sichtachsen schaffen Nähe.
Die Szenografie spielt mit Kontrasten: Licht und Schatten, flächige Farben und feine Texturen, installative Objekte und fragile Exponate. Exakte Laborästhetik trifft auf poetische Naturbilder, immersive Medien auf haptische Stationen. Forschung wird so nicht distanziert präsentiert, sondern atmosphärisch inszeniert – nahbar, warm, manchmal spielerisch, immer inspirierend.
Die Grafik führt durch diese Landschaft. Typografie, Farben und Piktogramme bilden ein visuelles Leitsystem, das Klarheit schafft und zugleich Resonanz erzeugt. Inhalte erscheinen in Schichten: kurze Aktions-Texte, vertiefende Science Content-Panels, persönliche Stimmen aus dem ISTA.
Objekte aus den Laboren, interaktive Stationen, künstlerische Arbeiten und Design-Artefakte verweben sich zu einer Erzählung, die Wissenschaft als Teil unseres Lebens begreifbar macht. VISTA wird damit nicht nur zum Ort des Staunens, sondern auch zu einem Raum des Vertrauens. Ein Science Experience Center, das zeigt: Forschung ist menschlich, kreativ und nahbar.